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	<description>Literatur, Prosa, Belletristik</description>
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		<title>Hörbücher vs. Buch &#8211; Der gleiche Genuss?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[ebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Sommer oder Winter? Schwarz oder weiß? Buch oder Hörbuch? Bei den meisten konträren Aspekten fällt es uns leicht zu entscheiden, mit welchem wir mehr sympathisieren. Doch ist es wirklich so einfach? Kann zeitlose, geschriebene Literatur nicht auch durch das Hörerlebnis zusätzlich an Wert gewinnen? Klassisch und traditionell: das geschriebene Buch Das leichte Knistern eines druckfrisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2012/01/Hoerbuchgenuss-300x200.jpg" alt="" title="Hoerbuchgenuss" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-64" /><strong>Sommer oder Winter? Schwarz oder weiß? Buch oder Hörbuch? Bei den meisten konträren Aspekten fällt es uns leicht zu entscheiden, mit welchem wir mehr sympathisieren. Doch ist es wirklich so einfach? Kann zeitlose, geschriebene Literatur nicht auch durch das Hörerlebnis zusätzlich an Wert gewinnen? </strong></p>
<p><span id="more-62"></span></p>
<h2>Klassisch und traditionell: das geschriebene Buch</h2>
<p>Das leichte Knistern eines druckfrisch erschienen Buches zu hören und die noch festen Seiten langsam umzublättern, das steigert die Vorfreude auf interessante Literatur mehr als alles andere. Ein Buch vermittelt Ruhe, behagliche Einsamkeit und (Ent-)Spannung. Gebrauchte Bücher vom Flohmarkt erzählen Geschichten und regen die Fantasie an. Wem gehörte diese Lektüre wohl zuvor? Was verbindet derjenige mit ihr? Bücher können beschrieben und bemalt werden, besondere Textstellen werden markiert und der eigene Name in den Einband geschrieben um aller Welt zu zeigen: Diese Literatur ist mein, sie gehört zu mir. Das sind die unleugbaren Vorteile geschriebener Bücher. Für einige repräsentieren diese Aspekte das wahre Lesevergnügen, andere können durchaus auf sie verzichten.</p>
<h2>Entspannend und praktisch: das Hörbuch</h2>
<p>Sich nebenbei ein wenig berieseln lassen, die Spannung spüren und unbeschwert dem Treiben lauschen. Hörbücher ermöglichen es dem Autor, seine Vorstellungen den Adressaten genauso näher zu bringen, wie es seine Intention war. Der Hörer kann sich unbekümmert zurücklehnen oder nebenbei einer Vielzahl von Tätigkeiten nachgehen, während sich in seinen Ohren eine herzzerreißende Liebesgeschichte, eine große Familientragödie oder ein atemberaubendes Abenteuer abspielt. Die Fantasie wird nun nicht durch das Gelesene, sondern durch das Gehörte angeregt &#8211; ein anderer Sinn wird angesprochen. Vermerke, Verweise und Markierungen kann man jedoch auf das gesprochene Wort nicht übertragen. Dafür sparen Hörbücher Platz und können auf dem tragbaren Musikplayer überall mit hingenommen werden.</p>
<p><H2>Unterschiedliche Einsatzorte und Geschmäcker</h2>
<p>Ob man die gedruckte Buchversion oder das Hörbuch bevorzugt hängt einerseits vom persönlichen Geschmack ab und ist andererseits an die Gegebenheiten gebunden. Für die ausgiebige Beschäftigung mit Literatur eignen sich Bücher sicherlich besser, denn sie sich nicht bis in alle Ewigkeit an ihre ursprüngliche Form gebunden. <a href="http://www.libri.de/shop/action/magazine/4277/hoerbuch_download.html" target=_blank" class="liexternal">Hörbücher </a>hingegen bringen neue Möglichkeiten, etwa den Genuss von Romanen während einer Autofahrt oder beim Sport. Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen und dann entscheiden, zu welchem Medium er persönlich tendiert. </p>
<p>Bild: Robert Kneschke &#8211; fotolia</p>
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		<title>Redaktionelle Grundlagen der Google Optimierung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermarktung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade Online-Redaktionen wollen viele Besucher auf ihre Website locken und sie mit interessanten und informativen Artikeln versorgen. Doch bei der Vielzahl an Internetseiten wird es immer schwieriger, bei Suchanfragen der verschiedenen Suchmaschinen (Beispiel Google) im Ranking weiter oben, wenn nicht sogar ganz oben, angezeigt zu werden. Um in die höhere Ebene des Rankings zu gelangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/11/seo1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-58" title="SEO gehört zu den Grundlagen des digitalen Journalismus" src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/11/seo1-300x300.jpg" alt="Ohne gefunden zu werden, bieten selbst die besten Inhalte keinen Mehrwert für eine Redaktion" width="160" height="160" /></a><strong>Gerade Online-Redaktionen wollen viele Besucher auf ihre Website locken und sie mit interessanten und informativen Artikeln versorgen. Doch bei der Vielzahl an Internetseiten wird es immer schwieriger, bei Suchanfragen der verschiedenen Suchmaschinen (Beispiel Google) im Ranking weiter oben, wenn nicht sogar ganz oben, angezeigt zu werden. Um in die höhere Ebene des Rankings zu gelangen und, wenn möglich dort auch die Position zu halten, erfordert es zumindest ein Grundwissen im Bereich der Google Optimierung.</strong><span id="more-56"></span></p>
<h2>Offpage Optimierung &#8211; Empfehlungen durch andere Seiten</h2>
<p>Google, die inzwischen meist genutzte Suchmaschine im Web, legt viel Wert darauf, seinen Nutzern Seiten zu präsentieren, die einen interessanten und informativen Inhalt besitzen. So ist gerade für Google bei der Erstellung des Rankings relevant, wie oft eine Seite von einer anderen verlinkt wird. Diese Links interpretiert Google als eine Art Empfehlung, wodurch die Seite bei vielen Links für empfehlenswert gehalten wird und so eventuell eine bessere Position genießen kann. Hierbei werden die verschiedenen Seiten, die entsprechende Links setzen, jedoch auch unterschiedlich stark, aufgrund der eigenen Positionierung, gewichtet. Diese Art der Bewertung wird bei der <a href="http://www.seo-sem-texter.de/seo-optimierung-strategien-2011-abschlussbericht-teil-3.html" target="_blank" class="liexternal">Google Optimierung</a> als &#8220;Offpage Optimierung&#8221; bezeichnet.</p>
<h2>Onpage Optimierung &#8211; Auch der Seitenaufbau ist wichtig</h2>
<p>Um die Chance auf eine bessere Position erst einmal ohne fremde Verlinkung zu erhöhen, hilft es auch schon, ein paar Gestaltungsregeln für die Seite zu beachten. Hierzu zählt bereits schon die korrekte Entscheidung für die URL-Adresse. Eine URL-Adresse, die bereits etwas über die Seite aussagt und einen Begriff enthält, der auch als Suchbegriff dienen kann, erhöht zudem die Chance auf ein höheres Ranking. Genauso sollte Wert auf den richtigen Seitentitel, sowie auch auf die Formatierung der Artikel mit Überschriften geachtet werden. Hierbei spielt auch die <a href="http://www.boersenblatt.net/441210/" target="_blank" class="liexternal">Unterbringung der Suchbegriffe</a> eine entscheidende Rolle, die sowohl in den Überschriften und im Text selbst möglichst viele Suchanfragen abdecken sollten.<br />
&#8220;Onpage Optimierung&#8221; ist bei der Google Optimierung demnach alles, was direkt aufgrund des Seitenaufbaus beeinflusst werden kann.</p>
<p>Werden diese ersten Grundregeln der Google Optimierung beachtet, ist man auf dem richtigen Weg, seine Seite optimiert für die Suchmaschine zu gestalten.</p>
<p>Bildmaterial erstellt durch: shockfactor &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Groschenromane &#8211; Papierverschwendung?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 08:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kennen sie alle &#8211; Sie stehen in jedem Zeitungsladen und nur wenige Menschen geben öffentlich zu, diese &#8220;Groschenromane&#8221; zu lesen. Diese Heftromane existieren seit dem 19. Jahrhundert, und es stellt sich die Frage, ob die Bevölkerung diese Art der Lektüre braucht oder ob es pure Papierverschwendung geworden ist. Viel Lektüre für wenig Geld Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/07/buchregal-300x300.jpg" alt="Groschenromane sind immer noch sehr beliebt" title="Bücher" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-54" /><strong>Wir kennen sie alle &#8211; Sie stehen in jedem Zeitungsladen und nur wenige Menschen geben öffentlich zu, diese &#8220;Groschenromane&#8221; zu lesen. Diese Heftromane existieren seit dem 19. Jahrhundert, und es stellt sich die Frage, ob die Bevölkerung diese Art der Lektüre braucht oder ob es pure Papierverschwendung geworden ist.</strong><span id="more-52"></span></p>
<h2>Viel Lektüre für wenig Geld</h2>
<p>Die Geschichten, die in diesen Romanen behandelt werden, handeln meist von der <a href="http://www.one2like.com/de/flirt-chat/" class="liexternal">großen Liebe</a> und der Schwierigkeit sie zu bekommen. Die meisten Hefte werden monatlich veröffentlicht, einige auch wöchentlich. Allerdings hat diese Branche der Literatur eine immer geringere Leserschaft, da die Romane als einfach gestrickt und nicht besonders anspruchsvoll gelten.<br />
Somit werden immer öfter Stimmen laut, die die Produktion der Groschenromane als Papierverschwendung ansehen und nicht verstehen können, warum sie immer noch produziert werden. Tatsache ist, dass es eine Leserschaft für die Geschichten gibt, da der Verkauf ansonsten längst hätte eingestellt werden müssen.<br />
Die Heftromane sind vor allem bei älteren Menschen sehr beliebt, da sie nicht viel Lektüre für wenig Geld bieten. Bücher dagegen sind meist um ein Vielfaches teurer und können deshalb nicht so in Massen gelesen werden.<br />
Außerdem ist der Stil der Geschichten reine Geschmackssache. Manche mögen eine leichte Lektüre um entspannen zu können, während andere lesen, um sich weiter zu bilden und etwas zu lernen. Oftmals entscheiden sich die Geschichten eines Heftromans nicht wesentlich von der eines herkömmlichen Liebesromans.</p>
<h2>Lange Tradition</h2>
<p>Der Groschenroman hat eine lange Tradition und gehört einfach zum Zeitschriftenhandel dazu. Sie sind nicht besonders anspruchsvoll aber das gilt für viele Zeitschriften und auch Bücher. Somit lässt sich sagen, dass die Groschenromane nicht unser größtes Problem sind, wenn wir von Papierverschwendung reden. Eine Lösung die sich allerdings anbietet, und in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch durchsetzen wird, ist das E-Book. Mit diesen Geräten kann man eine Menge Papier einsparen &#8211; auch das der Groschenromane. </p>
<p>Foto: Noah Golan &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Die Unternehmensbewertung ist sehr wichtig für das Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 08:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Unternehmensbewertung ist nicht nur für einen Investor wichtig. Damit eine Firma übernommen oder abgekauft werden kann, ist es wichtig, die Unternehmensbewertung zu kennen. Dazu werden alle Teile des Unternehmens einzeln bewertet und anschließend noch das ganze Unternehmen zusammen. Kennzahlen Investoren können durch diese Zahlen sehen, ob sich eine Investition einer bestimmten Summe in das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/04/pruefung-300x200.jpg" alt="" title="Foto: Kaarsten - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-50" /><strong>Eine Unternehmensbewertung ist nicht nur für einen Investor wichtig. Damit eine Firma übernommen oder abgekauft werden kann, ist es wichtig, die Unternehmensbewertung zu kennen. Dazu werden alle Teile des Unternehmens einzeln bewertet und anschließend noch das ganze Unternehmen zusammen. </strong><span id="more-49"></span></p>
<h2>Kennzahlen</h2>
<p>Investoren können durch diese Zahlen sehen, ob sich eine Investition einer bestimmten Summe in das Unternehmen überhaupt lohnt oder nicht. Aber auch für das Unternehmen selbst ist eine regelmäßige <a href="http://www.butz-expert.de/" target="_blank" class="liexternal">Unternehmensbewertung</a> wichtig. Dadurch kann überprüft werden, ob der maximal zu erreichende Gewinn erwirtschaftet wird oder ob in verschiedenen Bereichen des Unternehmens Verbesserungen durchgeführt werden müssen. Dadurch kann das Unternehmen ebenfalls überprüfen, welche Investitionen sich lohnen, oder ob eine drohende Insolvenz bevor steht. Ein kleines Unternehmen kann man immer noch überblicken, aber schon bei mittleren oder großen Unternehmen kann die Übersicht schnell verloren gehen. Möchte der Eigentümer eines Unternehmens an die Börse gehen, muss er vorher nachweisen, wie stark sein Unternehmen aufgestellt ist. </p>
<h2>Das Risiko einschätzen</h2>
<p>Aber auch bei Gesellschaften ist es wichtig, die Daten zu kennen. In dem Falle, dass ein Gesellschafter aussteigen möchte, muss dieser meistens ausbezahlt werden. Dazu werden die Unternehmensbewertungen genommen und durch die Anzahl an Gesellschaftern geteilt. Dadurch wird der Wert ermittelt, der dem aussteigenden Gesellschaftsmitglied ausbezahlt werden muss. Die Unternehmensbewertungen sind internationaler Standard und somit können auch Firmen aus verschiedenen Ländern miteinander verglichen werden. Natürlich werden die Werte auch benötigt, falls ein Kredit für das Unternehmen beantragt werden soll. Die Bank kann anhand der Zahlen bewerten, wie groß das Risiko ist. Ein Unternehmen kann sich einen Mitarbeiter einstellen, der die Unternehmensberatung ermittelt. Es gibt aber auch verschiedene Programme, mit denen die Unternehmensbewertung ermittelt werden kann. Dazu werden alle notwendigen Daten in das Programm eingegeben und das Programm ermittelt automatisch die Werte. Es können auch einzelne Teilbereiche ermittelt werden und somit das Unternehmen in allen Bereichen optimiert werden.</p>
<p>Foto: Kaarsten &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Groschenromane: Schund oder Schema?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 19:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn der fesche Chefarzt mit der schönen Krankenschwester hinter einer verschlossenen Tür verschwindet, der elegante Geisterjäger die junge Witwe vom Geist ihres verstorbenen Mannes und anschließend wohl auch ihrer sexuellen Unzufriedenheit befreit und die Helden am Ende der Geschichte händchenhaltend ins malerische Abendrot entschweben – dann weiß man gleich, woran man ist: nämlich an einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/buecher.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/buecher-300x217.jpg" alt="" title="Romane, Daniel Gilbey - Fotolia" width="300" height="217" class="alignleft size-medium wp-image-21" /></a><strong>Wenn der fesche Chefarzt mit der schönen Krankenschwester hinter einer verschlossenen Tür verschwindet, der elegante Geisterjäger die junge Witwe vom Geist ihres verstorbenen Mannes und anschließend wohl auch ihrer sexuellen Unzufriedenheit befreit und die Helden am Ende der Geschichte händchenhaltend ins malerische Abendrot entschweben – dann weiß man gleich, woran man ist: nämlich an einem Groschenroman. </strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Produktion</h2>
<p>Vielfach in billig gebundener Form und großem Schriftbild in der hintersten Ecke des Zeitschriftenregals versteckt, finden sie immer noch reißenden Absatz: Gelegentlich schaffen es die Groschenromane sogar auf den Fernsehbildschirm. Die Produktion der Groschenromane ist aufgrund der Tatsache, dass sie allerhöchstens geheftet oder geklebt sind, billig, und sie werden in schwindelerregend hohem Absatz vertrieben. Darüber hinaus werden sie in der Regel in Form einer Fortsetzungsgeschichte herausgegeben – kaum haben Chefarzt und Krankenschwester die Tür zugemacht, ist das Heftchen schon vorbei, und man muss unbedingt auch noch das nächste kaufen, um zu erfahren, was denn nun eigentlich hinter der Tür passiert. </p>
<h2>Literatur für die Unterschicht?</h2>
<p>Lange hielt man Groschenromane ausschließlich für die Literatur einer wenig gebildeten Unterschicht, und Autorenschützen sich auch heute noch durch Pseudonyme. Doch seit einigen Jahren befasst man sich auch wissenschaftlich mit dieser Form der Literatur. Und seitdem weiß man: Leser von Groschenromanen findet man beinahe überall – unabhängig der Bevölkerungsschicht, der Altersgruppe oder sogar des Geschlechts. Während die männliche Leserschaft sich häufig für Science Fiction und Western entscheidet, greift die weibliche zu Liebes- und Arztromanen. Nicht selten finden sich auch erotische oder sogar pornografische Inhalte darunter. Meistens sind die Inhalte zeitlos – alle paar Jahre werden so alte Serien neuverlegt. </p>
<h2>Reiseliteratur?</h2>
<p>Groschenromane gibt es schon immer – doch woher stammen sie eigentlich? Es wird heute angenommen, dass die beliebte Form der Unterhaltungsliteratur erst durch Übersetzungen in den deutschen Sprachraum gelangte – in Italien und Frankreich etwa durfte das Publikum sie schon früher genießen. Zu Beginn ihrer Geschichte wurden die Groschenromane in Form von billigen Broschüren oder sogar Einblattdrucken unter die Leute gebracht, etwa auf Jahrmärkten. Doch schon um 1850 hatte sich die Form in beinahe ganz Europa ausgebreitet, und auch in Amerika gab es bereits Groschenromane – der erste erschien 1860. Wöchentlich versorgten die Verlagshäuser ihre treuen Leser mit neuem Material, das damals noch unter dem etwas schickeren Begriff „Reiseliteratur“ oder sogar „Eisenbahnliteratur“ verkauft wurde, da es kurzweilige Unterhaltung für unterwegs bot. Mit zwischen 24 und 32 Seiten waren die Groschenromane schnell durchgelesen und verkürzten die Zeit bis zum Zielort. Die Titelbilder waren reißerisch und bunt und zogen so die Aufmerksamkeit der potentiellen Käufer an den Bahnhöfen auf sich. </p>
<h2>Globalisierung</h2>
<p>Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, zwischen 1905 und 1914, erreichten die Groschenromane Höchstauflagen: Das goldene Zeitalter war gekommen. In Deutschland waren etwa 100 Heftreihen auf dem Markt zu haben, die alle Arten von Publikum ansprechen sollten. Auch heute noch sind die Verlage, die Groschenromane verlegen, in der Regel mit dem Zuspruch zufrieden, den die Hefte erfahren: Auch in Zeiten der Globalisierung suchen noch viele Menschen Sicherheit, Entspannung und Befriedigung in Groschenromanen, obwohl diese häufig als Schundliteratur bezeichnet werden. Häufig wird jedoch auch der Begriff Schemaliteratur verwendet, der anzeigt, dass die <a href="http://www.welt.de/kultur/article11601135/Im-Zweifel-fuer-den-Angeklagten-den-Groschenroman.html" target="blank" class="liexternal">Groschenromane</a> nach starren Schemata ablaufen und wenig einfallsreich sind. </p>
<p>Foto: Daniel Gilbey &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Kurzgeschichten: Literarische Skizzen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich damals im Deutschunterricht vor langen Texten gruselte und die Interpretation von Romanen und Dramen anstrengend fand, der wird sich wohl nur an eine einzige literarische Gattung mit Wohlwollen erinnern. Kurzgeschichten aber erfreuen sich nicht nur in der Schule großer Beliebtheit und auch nicht nur bei denen, die nicht gern lesen. Im Gegenteil: Kurzgeschichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/fuellfederhalter02.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/fuellfederhalter02-203x300.jpg" alt="" title="fueller, Andreas Hilger - Fotolia" width="203" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-30" /></a><strong>Wer sich damals im Deutschunterricht vor langen Texten gruselte und die Interpretation von Romanen und Dramen anstrengend fand, der wird sich wohl nur an eine einzige literarische Gattung mit Wohlwollen erinnern. Kurzgeschichten aber erfreuen sich nicht nur in der Schule großer Beliebtheit und auch nicht nur bei denen, die nicht gern lesen. Im Gegenteil: Kurzgeschichten gelten als eine der modernsten, aber auch schwierigsten und künstlerisch anspruchsvollsten Formen der Literatur.</strong><span id="more-29"></span></p>
<h2>Allgemeines</h2>
<p>Das aber war nicht immer so. Kurzgeschichten entstanden in Amerika – dort nämlich war es für Autoren wesentlich einfacher, ihre Werke statt in langen und schweren Romanen in kürzeren Formen an den Mann zu bringen. So veröffentlichten sie zum Teil kapitelweise in Zeitschriften – und Kurzgeschichten entwickelten sich, die aus diesem Grund von Anfang an besonders populär waren. Auch der Fortsetzungsroman übrigens kam so zustande. In Deutschland dagegen war das Publikum anspruchsvoller: Als die Kurzgeschichten um die Jahrhundwertwende zum zwanzigsten Jahrhundert zum ersten Mal nach Deutschland kamen, waren sie nicht sonderlich angesehen. Hier hatten sich bereits andere Kurzformen etablieren können, wie etwa die Novelle oder die Kalendergeschichte. Nur expressionistische Autoren entdeckten in Kurzgeschichten eine Form, die es ihnen ermöglichte, ihre Inhalte mit der Form ihrer Werke in Einklang zu bringen.</p>
<h2>Die Entwicklung</h2>
<p>Erst nach dem Zweiten Deutschland gelang es den Kurzgeschichten, sich ihren Platz in der Landschaft der deutschen Literatur zu erobern. Nach den ideologisch durchseuchten Kunstwerken der Nazi-Literatur forderten die neuen Künstler nach dem Weltkrieg die sogenannte „Stunde Null“ – einen kompletten Schnitt mit aller bisher dagewesenen Kunst, um sich von der NS-Propaganda freizumachen, die Kunst als ein Instrument genutzt hatte. Die Kurzgeschichten aus Amerika waren in einer schlichten und sachlichen Sprache gehalten und boten den Nachkriegskünstlern damit eine Art Zufluchtsort und die Möglichkeit zum Neuanfang.<br />
Vor allem Wolfgang Borchert schaffte es, mit seinen Kurzgeschichten einen dauerhaften Platz im deutschen Kanon zu finden. Seine Kurzgeschichten können stellvertretend für die Entwicklung der gesamten Gattung gelesen werden: Hier werden Einzelschicksale und Erfahrungen von Individuen untersucht statt politische Zusammenhänge und epische Entwicklungen aufzuzeigen. </p>
<h2>Merkmale</h2>
<p>In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg tendierten die Kurzgeschichten häufig dazu, das Leid der Nachkriegszeit darzustellen. Doch wer zur Erweiterung seines geschichtlichen Wissens eine Kurzgeschichte zurate ziehen will, der ist weit gefehlt. Denn bei den meisten Kurzgeschichten wird die Iceberg Theory von Ernest Hemingway angewandt, nach der eigentlich der größte Teil der wichtigen Informationen gar nicht direkt in der Kurzgeschichte zu lesen ist. Nur ein kleiner Zeil wird dem Leser präsentiert, sozusagen als Herausforderung sich den restlichen Teil zwischen den Zeilen selber herauszuarbeiten.<br />
Doch das ist längst nicht das einzige Merkmal von Kurzgeschichten: Auch die Einleitung fehlt zumeist vollständig, sodass die Leser gleich ins Geschehen hineingeworfen werden. Die Protagonisten sind häufig ganz normale Menschen, wenn nicht sogar Antihelden, und werden in der Regel nicht lange eingeführt. So wirkt in den meisten Kurzgeschichten alles skizzenhaft und bloß angedeutet, ausführliche Beschreibungen fehlen. Das ist ja auch Sinn der Sache: <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,726109,00.html" target="blank" class="liexternal">Kurzgeschichten</a> sollen in einem Lesakt gelesen werden können und die geistige Mitarbeit des Lesers anregen. Wer alles gleich vor die Nase gesetzt haben möchte, sollte deshalb lieber zu einem Roman greifen. </p>
<p>Foto: Andreas Hilger &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Geschichtsschreibung: Wie alles begann</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 19:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Egal ob man es gehasst oder geliebt hat – der Geschichtsunterricht in der Schule gehörte einfach dazu. Jahreszahlen wälzen, sich mit politischen Entwicklungen der vergangenen Jahrhunderte vertraut machen und verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie heute sind: Die Geschichte des eigenen Kulturkreises zu kennen bedeutet auch ein Stück weit, den eigenen Hintergrund zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/buch.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/buch-300x218.jpg" alt="" title="old book - onnickx - Fotolia" width="300" height="218" class="alignleft size-medium wp-image-17" /></a><strong>Egal ob man es gehasst oder geliebt hat – der Geschichtsunterricht in der Schule gehörte einfach dazu. Jahreszahlen wälzen, sich mit politischen Entwicklungen der vergangenen Jahrhunderte vertraut machen und verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie heute sind: Die Geschichte des eigenen Kulturkreises zu kennen bedeutet auch ein Stück weit, den eigenen Hintergrund zu verstehen. </strong><span id="more-16"></span></p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Geschichte stiftet Identität. Und nicht nur das: Eine fundierte Kenntnis von der Geschichte hilft auch dabei, aktuelle Entwicklungen besser einordnen und bewerten zu kommen. Doch wie kommen wir überhaupt an unsere Geschichte? Geschichte beginnt mit einem Wort. Aber nicht mit dem, das der liebe Gott laut der Bibel am Anfang sprach, sondern mit dem geschriebenen. Ohne schriftliche Dokumente kann man nur grob abschätzen, wie die Geschichte aussah. Deswegen wird der Geschichtsschreibung eine so wichtige Rolle beigemessen. </p>
<h2>Merkmale</h2>
<p>Geschichtsschreibung findet schon seit Jahrtausenden statt – auch die Geschichtsschreibung hat eine Geschichte. Und die beginnt in der Antike. Ein Großteil der Dokumente der antiken Geschichtsschreibung ist jedoch nicht überliefert oder nur in Fragmenten erhalten. Zwar denkt man beim Stichwort „alte Griechen“ häufig schnell an die Ilias und die Odyssee von Homer, doch die verarbeiten nur historische Stoffe, gelten jedoch allerhöchstens nur eingeschränkt als Geschichtsschreibung. (Ken Follett würde heute ja auch nicht als Historiker durchgehen.) Andere antike Geschichtsschreiber sind etwa Herodot, Thukydides oder Tacitus. Auch an deren Werken könnte man gemessen an heutigen Standards so einiges bemängeln, da man sie auch als künstlerische Prosa lesen kann. Wissenschaftliche Sachlichkeit war damals eben noch nicht so populär wie heute – deshalb sahen sich die Geschichtsschreiber der Antike auch eher als Philosophen und Literaten, die das Material, das ihnen vorlag, reflektierten und interpretierten – oder auch manipulierten. Man kann deshalb diese Werke nicht annehmen, ohne sie zu hinterfragen. </p>
<h2>Erste Werke</h2>
<p>Dennoch gelten sie im Allgemeinen als erste Werke der Geschichtsschreibung – mit ihnen fing es an. Und im Laufe der Zeit lässt sich auch unter den alten Griechen eine Wandlung erkennen: Während Herodot, der vielgerühmte „Vater der Geschichtsschreibung“, häufig noch Mythologie mit Historischem mischt, findet sich bei den späteren Geschichtsschreibern schon eine Tendenz dazu, nur zu beschreiben, was wirklich geschah. Vereinzelt fließen auch hier noch religiöse Motive ein – doch sind wir ehrlich: Bis die verschwinden, müssen wir noch bis zur Aufklärung warten.  </p>
<h2>Historie</h2>
<p>Auch in Rom fand schon früh eine Geschichtsschreibung statt, allerdings setzte die später ein als bei den Griechen. Der Römer Quintus Fabius Pictor verfasste Ende des dritten Jahrhunderts vor Christi das erste Werk, das als römische Geschichtsschreibung gelten kann – allerdings noch auf Griechisch. Erst Marcus Porcius Cato Censorius schrieb im zweiten Jahrhundert ein historisches Prosawerk in lateinischer Sprache. Dennoch blieb Griechisch die in der Zeit der großen römischen Kaiser die Sprache der Geschichtsschreiber. Die wichtigsten  und bekanntesten Römer der Geschichtsschreibung sind Tacitus, Ammianus Marcellinus – und Caesar, der in den „Commentarii“ seine Kriege in Gallien beschreibt. Das Werk liest sich eher als Rechenschaft Caesars denn als historische Bestandsaufnahme, doch auch mit seinem Werk über den Bürgerkrieg machte er sich für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Geschichtsschreibung" target="blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Geschichtsschreibung</a> verdient. </p>
<p>Foto: onnickx &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Rechtschreibreform: Wie viel Reform hält eine Rechtschreibung aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 17:38:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die letzte große Rechtschreibreform hat es in Deutschland Mitte der neunziger Jahre gegeben – doch auch diese Rechtschreibreform wurde später reformiert. Seitdem herrscht häufig Unklarheit darüber, wie man was schreibt. Doppel-S oder keines, Komma oder nicht? Und wie kam es eigentlich zur staatlichen Regelung der Rechtschreibung? Regeln Die Rechtschreibreform der neunziger Jahre hatte eigentlich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Mann-Buch.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Mann-Buch-300x200.jpg" alt="" title="Duden, GaToR-GFX - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-42" /></a><strong>Die letzte große Rechtschreibreform hat es in Deutschland Mitte der neunziger Jahre gegeben – doch auch diese Rechtschreibreform wurde später reformiert. Seitdem herrscht häufig Unklarheit darüber, wie man was schreibt. Doppel-S oder keines, Komma oder nicht? Und wie kam es eigentlich zur staatlichen Regelung der Rechtschreibung? </strong><span id="more-41"></span></p>
<h2>Regeln</h2>
<p>Die Rechtschreibreform der neunziger Jahre hatte eigentlich das Ziel, das Monopol des Dudens zu beenden. Der nämlich war seit den fünfziger Jahren richtunggebend – das hatte die Kultusministerkonferenz 1950 und 1955 entschieden. In Zweifelsfällen gilt der Duden, hieß die wichtigste Regel, die man sich merken musste. Was aber, wenn dem Duden mal ein Rechtschreibfehler passiert? Deshalb wurde der Arbeitskreis für Rechtschreibregelung gegründet, der bereits 1958 der Kultusministerkonferenz erste Verbesserungsvorschläge in Sachen Kleinschreibung von Substantiven, Zusammen- und Getrenntschreibung und Vereinfachungen der Kommaregeln und Silbentrennungen überreichte. Der Versuch, die Rechtschreibreform in die Tat umzusetzen, scheiterte allerdings am massiven Protest der Öffentlichkeit. </p>
<h2>Kritik an der Rechtschreibreform</h2>
<p>Erst 1973 wagte es die Kultusministerkonferenz erneut, für eine gemäßigte Reform zu plädieren. Grundlage dafür sollten die 1958 gescheiterten Vorschläge sein – aber auch diesmal ging es schief. 1987 schließlich beauftragten die Kultusministerkonferenz und das Bundesinnenministerium das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim mit der Ausarbeitung neuer Vorschläge, die aus Furcht vor der Reaktion der Öffentlichkeit in den nächsten Jahren erst einmal verdeckt passieren sollte. Von der Kleinschreibung der Substantive nahmen die Befürworter der Rechtschreibreform Abschied, und die Aktion wurde dadurch etwas konsensfähiger. Anfang der neunziger Jahre wurde schließlich der erste Entwurf zur Rechtschreibreform verabschiedet. Im Jahr 1996 schließlich, nachdem verschieden Einwände und Proteste in die Vorschläge eingearbeitet wurden, unterzeichneten Deutschland, Österreich und die Schweiz eine gemeinsame Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. In Deutschland sollte diese 1998 mit einer Übergangszeit bis 2005 eingeführt werden. Seitdem ist die neue deutsche Rechtschreibung für alle gültig – auch wenn regelmäßig dafür plädiert wird, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. </p>
<h2>Contra Rechtschreibung</h2>
<p>Die durch die Rechtschreibreform eingeführte neue Rechtschreibung stellt für viele immer noch ein Rätsel dar. Die Regeln scheinen eher komplizierter geworden sein – Ausnahmen gibt es plötzlich zuhauf. Dabei sollte doch mit Einführung der neuen Rechtschreibung den Schülern das Schreibenlernen erleichtert werden. Kritiker bemängeln häufig, dass eine Rechtschreibreform doch eher das Lese-Erleichtern statt dem Schreibenlernen-Erleichtern bewerkstelligen sollte – liest ein Mensch im Laufe seines Lebens doch mehr, als er schreibt. </p>
<h2>Pro Rechtschreibung</h2>
<p>Befürworter allerdings nehmen die Gegner der Rechtschreibreform ebenso hart in Kritik: Die nämlich benehmen sich so, als stellte die Rechtschreibreform einen Anschlag auf die ehrwürdige alte Schreibung der deutschen Sprache dar. Eine solche allerdings hat es nie gegeben. Liest man in Klassikern wie Fontane nach, so bereitet einem seine Groß- und Kleinschreibung Kopfzerbrechen. Eine festgelegte Schreibweise, wie wir sie heute kennen, wurde im Grunde auch erst Anfang des 20. Jahrhunderts staatlich verordnet. Um das Chaos zu beseitigen – oder, wie viele behaupten, zu vervollständigen – bieten Wörterbücher der <a href="http://www.ids-mannheim.de/aktuell/" target="blank" class="liexternal">Rechtschreibung </a>wie zum Beispiel der Duden heutzutage in vielen Fällen auch Variationen in der Schreibweise an. Damit ist freilich der Trubel nicht geklärt – im Zweifelsfalle wird bei der Debatte um Fehler oder Nichtfehler immer noch der Duden herangezogen, um Recht und Unrecht zu beweisen. </p>
<p>Foto: GaToR-GFX &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Gedichte: In der Moderne passé</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 17:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fällt das Stichwort Literatur, so denken die meisten Menschen automatisch an Romane oder vielleicht auch Kurzgeschichten. Doch Kurzgeschichten sind eine sehr moderne Form der Literatur und auch Romane gab es noch nicht immer – Gedichte oder zumindest die Lyrik dagegen begleiten den Menschen in seiner Kulturgeschichte schon sehr lange. Neben der Epik und der Dramatik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Frau_Buch.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Frau_Buch-200x300.jpg" alt="" title="Mädchen lies, schwede-Fotolia" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-13" /></a><strong>Fällt das Stichwort Literatur, so denken die meisten Menschen automatisch an Romane oder vielleicht auch Kurzgeschichten. Doch Kurzgeschichten sind eine sehr moderne Form der Literatur und auch Romane gab es noch nicht immer – Gedichte oder zumindest die Lyrik dagegen begleiten den Menschen in seiner Kulturgeschichte schon sehr lange. Neben der Epik und der Dramatik ist die Lyrik die dritte literarische Gattung, und sie ist wohl die emotionalste von allen dreien. </strong><span id="more-12"></span></p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Gedichte haben eine lange Tradition. Schon zu Zeiten der alten Chinesen und Perser gab es geschrieben Lyrik. Was wir allerdings heute unter dem Schlagwort Lyrik verstehen, wird maßgeblich durch vom antiken Griechenland bestimmt. Damals war die Lyrik das Lied, was man zur Lyra sang, etwa in Chorgesängen der antiken Dramen. Auch das Wort „Gedicht“ bezeichnet noch nicht immer das, was wir heute unter dem Begriff verstehen. Sehr lange war Gedicht schlicht und ergreifend die Bezeichnung für alles, was jemand schriftlich abgefasst hatte. Erst seit dem 18. Jahrhundert ist ein Gedicht das, was wir heute kennen: ein Werk aus dem poetischen Bereich, das etwa einer festen Struktur folgt und sich bestimmter sprachlicher Mittel bedient. </p>
<h2>Ausdrucksform, Struktur und Prosa</h2>
<p>So sind lyrische Texte schon auf den ersten Blick genau von der Prosa zu unterscheiden. Die äußere Form eines Gedichtes ist auf einen Blick zu erkennen: Der Text steht in Versen, die einem bestimmten Versmaß folgen und in der Regel in Strophen organisiert sind. Heute haben diese Strukturen allerdings an Bedeutung verloren – viele moderne Gedichte sind in ihrer Ausdrucksform und Struktur ebenso frei wie die Prosa. Dennoch sind Gedichte kürzer, haben meist einen Bezug auf ein einziges lyrisches Subjekt, zum Beispiel das lyrische Ich, und bedienen sich sprachlicher und formaler Ausdrucksmittel wie etwa des Reims, der rhetorischen Figur, der Alliteration und der Metapher. Dabei unterscheidet sich die Sprache der Gedichte stark von der im Alltag gebräuchlichen Sprache, auch was die Grammatik anbelangt: Es ist in einem Gedicht nicht unüblich, Wörter, Wortgruppen oder ganze Sätze anders anzuordnen als man es erwarten würde. </p>
<h2>Reimschema</h2>
<p>Viele Gedichte brechen jedoch mit diesen gängigen Regeln und verweigern sich jeder erkenntlichen Struktur. Die moderne Lyrik etwa interessiert sich wenig für klassische poetische Mittel, sondern verwendet zum Beispiel freie Rhythmen und kein erkenntliches Reimschema. Damit gilt als letztes Merkmal, an dem man die Prosa von der Lyrik unterscheiden kann, der Vers als grundlegendes Formelement der Gedichte. Hierzu werden mit Absicht Zeilenumbrüche gesetzt, die ihrerseits teilweise wieder inhaltlich relevantes Stilmittel sein können – etwa um einen gedanklichen Schnitt anzuzeigen oder den Leser zu einem Innehalten zu zwingen. </p>
<h2>Epik</h2>
<p>Gedichte verlieren im Gegensatz zur Epik allerdings immer mehr Bedeutung. Eine repräsentative Umfrage der Deutschen Presse-Agentur von 2005 ergab, dass jeder zweite Deutsche mit Lyrik kaum mehr etwas am Hut hat und in der Regel schon länger kein Gedicht mehr gelesen hat. 43 Prozent der befragten Frauen gaben sogar an, Gedichte zu verächten, und in der Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren hatten ganze 6 Prozent der Befragten seit langem kein <a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/das-gedicht-der-gegenwart-lebt-vom-zweifel--40282728.html" target="blank" class="liexternal">Gedicht</a> mehr gelesen. In dementsprechend geringen Auflagengrößen werden neue Gedichtbände herausgegeben: Typische Auflagenzahlen sind etwa 50 oder 100. </p>
<p>Foto: Schwede &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Märchen: Nicht nur Gebrüder Grimm</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 19:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Blaubart]]></category>
		<category><![CDATA[Der gestiefelte Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitungsklausel]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrüder Grimm]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf? Oder Schneewittchen bei den sieben Zwergen? Oder von Aschenputtel? Die klassischen Märchen haben ihren festen Platz in der Tradition und werden auch heute noch kleinen Kindern vorgelesen. Doch auch in modernisierter Form kann man ihre Inhalte im Fernsehen oder sogar teilweise in Filmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Vorlesen.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.textwanted.de/wp-content/uploads/2011/01/Vorlesen-300x210.jpg" alt="" title="Vorlesen, Grischa Georgiew - Fotolia" width="300" height="210" class="alignleft size-medium wp-image-34" /></a><strong>Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf? Oder Schneewittchen bei den sieben Zwergen? Oder von Aschenputtel? Die klassischen Märchen  haben ihren festen Platz in der Tradition und werden auch heute noch kleinen Kindern vorgelesen. </strong><span id="more-33"></span></p>
<h2></h2>
<p>Doch auch in modernisierter Form kann man ihre Inhalte im Fernsehen oder sogar teilweise in Filmen finden. Märchen beschränken sich aber bei weitem nicht nur auf die Gebrüder Grimm – über sie gibt es noch wesentlich mehr zu sagen. Kennzeichnendes Merkmal der Märchen sind die übernatürlichen Elemente. Denn im Prinzip sind Märchen kurze Prosaerzählungen, die sich von anderen durch die fantastischen Inhalte unterscheiden. Auch ihre Entstehung ist jedoch ein wichtiges Merkmal: Die Stoffe, aus denen die niedergeschriebenen Märchen entstanden, waren mündlich überlieferte, eher volkstümliche Traditionen – also das, was unsere Urururgroßmütter unseren Ururgroßmüttern beim flackernden Feuerschein erzählten. Der Erzählkern dieser Geschichten blieb immer der gleiche, und irgendwann setzte sich jemand hin und schrieb die Geschichte auf – in Form eines Märchens. </p>
<h2>Volksmärchen</h2>
<p>Märchen werden in der Literaturwissenschaft unterschieden in Volksmärchen und Kunstmärchen. Die gängigste, aber auch einfachere Form ist dabei das Volksmärchen, dessen Entstehung eben schon beschrieben wurde. Bevor Volksmärchen zu dem wurden, was sie sind, waren sie erzählte Geschichten. In der geschriebenen Form des Märchens schlägt sich das häufig in einer gewissen Formelhaftigkeit nieder – man denke nur einmal an die klassische Einleitungsklausel „Es war einmal vor langer, langer Zeit&#8230;“ oder die Tatsache, dass der Held in Märchen seinen Weg eigentlich immer alleine bestreiten muss.</p>
<h2>Kunstmärchen</h2>
<p>Kunstmärchen dagegen sind Stücke geschriebener Literatur, die einzelne Dichter erschufen. Im Gegensatz zu den Volksmärchen ging der Verschriftlichung dieser Sorte von Märchen nicht etwa eine erzählte Geschichte voraus, sondern „nur“ die Idee eines Autors, der sich dann der schon bestehenden Form des Märchens bediente, um eine Geschichte niederzuschreiben. Das Kunstmärchen ist deshalb eine bewusste künstlerische Schöpfung und gleicht dem Volksmärchen eigentlich hauptsächlich in dem Aspekt des Übernatürlichen oder aber der Verarbeitung bekannter Märchenmotive zu neuen Inhalten.</p>
<h2>Märchenmotive</h2>
<p>Die Liste der Märchenmotive ist lang und vielfältige. Schon die Gebrüder Grimm, wohl die berühmtesten Sammler von Märchen im deutschsprachigen Raum, versuchten eine Struktur in die verschiedensten Märchen zu bringen: So unterteilten sie ihre Märchen etwa in Tiermärchen, Schwänke, Legenden und Märchen vom überlisteten Teufel, die bei ihnen eine Sonderkategorie einnahmen. Feenmärchen dagegen stammen ursprünglich aus dem arabischen Kulturkreis, denn Märchen sind nichts typisch Deutsches: Man denke nur einmal an „1001 Nacht“, wohl die berühmteste Märchensammlung aus dem arabischen Raum. Tatsächlich stammen auch Volksmärchen in ihrer ältesten bekannten Form aus dem Orient und kamen erst über die Kreuzzüge ins Abendland. Auch andere Märchen wie etwa „Blaubart“ oder „Der gestiefelte Kater“ stammen ursprünglich nicht aus Deutschland, wurden aber durch Übersetzungen hierzulande populär. </p>
<h2>Die Gebrüder Grimm</h2>
<p>Und die Gebrüder Grimm? Immerhin ist ihre <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Kinder-_und_Hausm%C3%A4rchen" target="blank" class="liexternal">Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“</a> quasi ein Standardwerk der deutschen Literatur. Doch die Märchen in dieser Sammlung sind nicht etwa die originalen: Um der Kritik zu entgehen, verharmlosen die Gebrüder Grimm die Märchen oder fügten ihnen eine christliche Moral hinzu, damit sie eher den Vorstellungen des Bürgertums entsprachen. </p>
<p>Foto: Grischa Georgiew &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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